Annabel Massina im Interview: der Job als „Bossgirl"
Von Nicole Becker · Aktualisiert am 22. Juli 2026 · Lesezeit: 9 Minuten
Annabel Massina ist 30 Jahre alt und steht schon seit einem Jahrzehnt vor der Kamera – angefangen hat sie mit 20. Vorher arbeitete sie als Bürokauffrau und Schauwerbegestalterin. Im Gespräch mit mir erzählt sie, wie sie zum Job kam, warum sie sich als „Bossgirl" und Unternehmerin versteht, wie sie ihren Tag flexibel zwischen Cam, Fitness und Familie einteilt und wie sie mit dem Thema Umfeld umgeht. Ihre Kernbotschaft: Der Job ist mehr als Chatten – dazu gehören auch Dreh, Schnitt und Marketing. Ihre Tipps für Einsteigerinnen liest du am Ende.
In meiner Interview-Reihe kommen Amateurinnen zu Wort, die aus Erfahrung sprechen. Annabel Massina blickt bereits auf ein ganzes Jahrzehnt zurück und beschreibt den Job betont unternehmerisch. Wenn du selbst Camgirl werden möchtest, findest du in ihren Antworten einen Blick auf den Beruf, der weit über die Kamera hinausgeht.
Inhaltsverzeichnis
Annabel im Steckbrief
Annabel Massina ist 30 Jahre alt und arbeitet seit zehn Jahren als Amateurin. Ihren ersten Auftritt vor der Cam hatte sie mit 20, damals noch als gelernte Bürokauffrau und Schauwerbegestalterin. Heute versteht sie sich als selbstständige Unternehmerin und ist auf den gängigen Amateurportalen präsent.
Werdegang & Einstieg
Zum Amateurjob kam Annabel über eine Freundin, die bereits in dem Bereich arbeitete. Sie schaute sich das an, probierte es selbst aus und blieb dabei. Vor ihrer Zeit vor der Cam war sie Bürokauffrau und Schauwerbegestalterin. Den Wechsel bereut sie nicht – vor allem die Freiheit und Selbstbestimmung schätzt sie bis heute.
Hi Annabel! Wie bist du auf die Idee gekommen, als Camgirl zu arbeiten?
Eine Freundin hat mich darauf gebracht. Ich habe mir das bei ihr angeschaut, es selbst ausprobiert – und der Job hat mir von Anfang an Spaß gemacht. Dabei bin ich dann geblieben.
Wie lange machst du den Job schon?
Du wirst es kaum glauben, aber inzwischen sind es genau zehn Jahre. Mit 20 stand ich das erste Mal vor der Cam.
Welchen Beruf hättest du sonst ergriffen?
Ich war Bürokauffrau und Schauwerbegestalterin und wäre vermutlich noch in dem Bereich. Ich bin aber froh über den Wechsel – so viel Freiheit und Selbstbestimmung hatte ich vorher nicht.
Alltag als „Bossgirl"
Annabels Tag ist flexibel aufgebaut. Vormittags geht sie oft direkt vor die Cam, dreht Filme oder beantwortet Nachrichten. Mittags nimmt sie sich Zeit für Lifestyle – Fitnessstudio, Shopping oder Familie. Abends ist sie bei Bedarf noch einmal online. Wie viel sie arbeitet, entscheidet sie selbst: Es können zwei Stunden sein oder auch zehn. Genau diese freie Einteilung ist für sie der größte Vorteil.
Wie du deine eigenen Onlinezeiten sinnvoll legst, damit du User dann erreichst, wenn sie da sind, liest du im Beitrag zu Camzeiten und Onlinezeiten planen.
Bedenken & Umgang mit dem Umfeld
Bedenken hatte auch Annabel. Ihr wichtigster Rat: Familie und enge Bekannte am besten selbst einweihen, bevor es andere weitererzählen. Wer selbstbewusst zu seiner Entscheidung steht, macht es dem Umfeld leichter, sie zu akzeptieren. Für sie ist es ein Beruf wie viele andere – mit dem Unterschied, dass deutlich mehr dazugehört als der Auftritt vor der Kamera.
Hattest du im Vorfeld Bedenken?
Klar. Wichtig ist, die Familie oder den engen Bekanntenkreis möglichst selbst einzuweihen, bevor es die Runde macht. Man muss selbstbewusst dazu stehen. Für mich ist es ein Beruf wie jeder andere – und es gehört viel mehr dazu, als viele denken, zum Beispiel Filmschnitt und Marketing.
Gut zu wissen: Ob und wem gegenüber du dich öffnest, entscheidest du selbst. Wenn du deine Privatsphäre schützen möchtest, findest du im Beitrag anonym als Camgirl arbeiten konkrete Wege dorthin.
Camgirl als Unternehmerin
Ein roter Faden in Annabels Antworten ist ihr unternehmerisches Selbstverständnis. Für sie ist der Job kein reines „vor der Kamera sitzen", sondern ein kleines Business: Sie dreht und schneidet ihre eigenen Videos, betreibt Marketing für ihr Profil und denkt in Zielgruppen. Ihre Überzeugung: Gefragt sind alle Typen – unabhängig von Alter oder Figur.
Selbstbewusstsein
Voll und ganz zum eigenen Job stehen. Wer das tut, wird meist auch respektiert.
Vielseitigkeit
Sich als Unternehmerin verstehen: Dreh, Schnitt und Werbung gehören zum Job dazu.
Zielgruppe
Es sind alle Typen gefragt – egal welches Alter oder welche Figur.
Was sind für dich die größten Vorteile an deiner Tätigkeit?
Ganz klar die Unabhängigkeit – mein eigenes „Bossgirl" zu sein. Ich möchte mein Leben jetzt genießen und nicht erst im Rentenalter. Diese Freiheit, alles selbst zu gestalten, ist für mich unbezahlbar.
Wenn dich der unternehmerische Teil interessiert, findest du in meinen Contentideen für Camgirls konkrete Formate zum Drehen und Verkaufen. Und wie du dein Profil so aufbaust, dass User dich im Kopf behalten, zeige ich in der Profil-Psychologie.
Kontakte in der Branche
Annabel schätzt den Austausch unter Kolleginnen, um nicht stehenzubleiben – hat aber gelernt, dabei wählerisch zu sein. Ihr Rat: nicht sofort mit jeder eng befreundet sein, sondern Kontakte in Ruhe wachsen lassen. So findet man die richtigen Menschen, ohne sich zu verzetteln.
Hast du Kontakt zu anderen Girls?
Ja, ich habe viele gute Freundinnen gefunden. Den Austausch unter Profis finde ich extrem wichtig, um nicht stehenzubleiben. Ich halte zum Beispiel viel von Nadine Schmitler und ihren Erfahrungen aus dem deutschen Webcam-Business. Man sollte aber vorsichtig sein und nicht sofort mit jeder eng befreundet – dann klappt das schon.
Tipps für Einsteigerinnen
Annabels Rat an Neulinge ist unkompliziert: Hab Freude an dem, was du tust. Für sie ist es ein Beruf wie jeder andere, mit Vor- und Nachteilen – aber die schönen Seiten überwiegen. Man lernt neue Menschen kennen, hat Spaß und gestaltet seine Zeit selbst. Ihre Ermutigung: einfach trauen.
Welche Tipps hast du für Einsteigerinnen?
Hab einfach Freude an dem, was du machst. Es ist ein Job wie jeder andere, mit Vor- und Nachteilen, aber die schönen Dinge überwiegen. Man lernt neue Menschen kennen und hat Spaß dabei. Nur Mut – trau dich!
Vielen Dank für das schöne Interview, Annabel!
Sehr gern! Und an alle, die überlegen: Ihr schafft das auch.
Fazit: Was du von Annabel mitnehmen kannst
Annabel Massinas Geschichte ist die einer selbstbewussten Selbstständigen. Nach einem Jahrzehnt im Job beschreibt sie ihn betont unternehmerisch: Vor der Kamera zu stehen ist nur ein Teil, dazu kommen Dreh, Schnitt und Marketing. Ihr „Bossgirl"-Selbstverständnis ist dabei weniger Pose als Haltung – sie nimmt ihre Arbeit ernst und gestaltet sie eigenverantwortlich.
Für Einsteigerinnen ist ihr Blick besonders ermutigend, weil er das Klischee vom reinen Kamerajob aufbricht. Wichtig sind ihr Freude an der Sache, ein selbstbewusster Umgang mit dem Umfeld und die Bereitschaft, den Job als kleines Business zu begreifen. Wenn dich Annabels Weg neugierig gemacht hat, findest du auf meiner Seite alle Grundlagen für deinen eigenen Start.
Häufige Fragen (FAQ)
Wer ist Annabel Massina?
Annabel Massina ist eine 30-jährige Amateurin, die seit zehn Jahren in dem Job aktiv ist. Angefangen hat sie mit 20, nachdem sie zuvor als Bürokauffrau und Schauwerbegestalterin gearbeitet hatte. Sie versteht sich als selbstständige Unternehmerin und ist auf den gängigen Amateurportalen präsent.
Wie ist Annabel zum Camgirl-Job gekommen?
Annabel kam über eine Freundin zum Amateurjob, die bereits in dem Bereich arbeitete. Sie schaute sich das an, probierte es selbst aus und blieb dabei. Vor ihrer Zeit vor der Cam war sie Bürokauffrau und Schauwerbegestalterin. Den Wechsel bereut sie nicht.
Wie sieht Annabels Arbeitsalltag aus?
Annabels Tag ist flexibel: Vormittags geht sie oft direkt vor die Cam, dreht Filme oder beantwortet Nachrichten. Mittags nimmt sie sich Zeit für Fitness, Shopping oder Familie. Abends ist sie bei Bedarf noch einmal online. Wie viel sie arbeitet, entscheidet sie selbst – zwischen zwei und zehn Stunden am Tag.
Warum bezeichnet Annabel den Job als „Bossgirl"-Business?
Für Annabel ist der Job mehr als das Sitzen vor der Kamera. Sie versteht sich als Unternehmerin: Sie dreht und schneidet ihre Videos selbst, betreibt Marketing für ihr Profil und denkt in Zielgruppen. „Bossgirl" steht für dieses selbstbestimmte, unternehmerische Selbstverständnis.
Wie geht Annabel mit dem Thema Umfeld um?
Annabels Rat: Familie und enge Bekannte am besten selbst einweihen, bevor es andere weitererzählen. Wer selbstbewusst zu seiner Entscheidung steht, macht es dem Umfeld leichter, sie zu akzeptieren. Wer lieber anonym bleiben möchte, kann seine Privatsphäre aber auch gezielt schützen.
Welche Tipps gibt Annabel Einsteigerinnen?
Hab Freude an dem, was du tust. Für Annabel ist es ein Beruf wie jeder andere, mit Vor- und Nachteilen, bei dem die schönen Seiten überwiegen. Man lernt neue Menschen kennen, hat Spaß und gestaltet seine Zeit selbst. Ihre Ermutigung an Neulinge: einfach trauen.

Nicole Becker
Camgirl & Bloggerin
Seit über 10 Jahren bin ich im Camgirl-Business zu Hause und habe mehr als 10.000 Stunden vor der Kamera verbracht – auf deutschen wie internationalen Portalen. In meiner Interview-Reihe lasse ich erfahrene Amateurinnen zu Wort kommen, damit du aus echten Erfahrungen lernen kannst.
Neugierig auf deinen eigenen Einstieg?
Annabels Weg zeigt, dass der Job weit mehr sein kann als die Kamera – ein kleines, selbstbestimmtes Business. Wenn du wissen möchtest, wie der Start als Camgirl konkret gelingt, findest du auf meiner Startseite alle Grundlagen – und weitere Interviews erfahrener Amateurinnen.

